Irland Wild Atlantic Way

10 Tage auf der grünen Insel, wir entdecken das Land der Feen und Kobolde.

Ankunft am Abend in Dublin, bereits beim verlassen unseres A320 regnete es. Die erste Aufgabe lautete Mietauto übernehmen und die ersten Kilometer auf der falschen Straßenseite überleben. Regen, Dämmerung und der hohe Verkehr zum Feierabend ins Zentrum hinein, trugen nicht gerade zu meiner Gelassenheit bei. Mehrere Stunden verbrachte ich im Vorfeld auf YouTube um mir Tipps und Tricks zum Linksverkehr einzuholen. Der geplante Weg am Abend vom Flughafen nach Dublin, machte mich, auch zum Leittragen meiner besseren Hälfte, mehr als Nervös! Das erste Ziel unserer Reise war es unfallfrei am Hotel anzukommen. Die Dame an unserem Schalter zur Schlüsselübergabe war mehr als Irisch und versuchte mich zu beruhigen, ich solle langsam fahren, immer auf der linken Spur bleiben und gerade bei Kreisverkehren aufpassen.

Also los ging es, ab Richtung Dublin zum Hotel, Abendessen und Schlafen. Was soll ich hier schreiben, die Panik war unnötig und bereits nach ein paar km fühlte es sich gar nicht mehr so falsch an. Empfehlenswert ist es allerdings, sich beim ersten mal im Linksverkehr einen Automatik zu holen! Gerade wenn man vor hat das gesamte Land mit dem Auto zu entdecken, erleichtert es sich einem enorm dabei die Konzentration voll uns ganz auf diese verrückte neue Verkehrswelt zu richten.

Der nächste Morgen begann und Tag 1 konnte starten.

Unsere Reiseroute führte uns von Dublin aus in Richtung der Glendalaugh Cathedral und dem angrenzenden Nationalpark, weiter über die Rock of Cashel und Blarney Castel bis zum Dunmore House bei Clonakilty im County Cork.

Das Dunmore House ist ein familiengeführtes Hotel und bietet individuell gestaltete Zimmer mit Meerblick, ein Restaurant mit regionalen Produkten und einen eigenen Strand. Zu den Annehmlichkeiten gehören kostenfreies WLAN, Parkplätze sowie Bar- und Lounge-Bereiche mit irischer Kunst. Das Hotel ist ein idealer Ausgangspunkt, um die Umgebung von West Cork und die Sandstrände zu erkunden, mit eigenem Golfplatz und idyllischen Pub.

Gerade das Pub am Abend, als auch morgens das Frühstück war hervorragend und herzlich. Bedauernswert dass wir nur eine Nacht blieben.

Tag 2

Am 2. Tag besuchten wir als erstes den Drombeg Stone Circle, ca 1.100 v. Christus erbaut und auch als Ort der Druiden bekannt. Nach der aufgeschnappten mystischen Energie, ging es dann weiter zur Three Castle Head und Dunlough Castle. Einer der einsamsten und und mysteriösesten Orte Irlands. Leider war der Wind und Regen so stark und die Sichtweite so gering, dass wir unseren Aufstieg abbrechen mussten.

Wir folgten danach dem Ring of Kerry, bis wir die Kerry Cliffs erreichten.

Der Wind und die Lichtsituation besserten sich, machten das Fotografieren aber trotzdem mehr als anspruchsvoll. Die Ergebnisse können sich aber sehen lassen. Müde und erschöpft fuhren wir 1h weiter zum Ard Na Sidhe Country House. Einmal Essen und Schlafen bevor es am nächsten Morgen weiter zur Carhergal stone Fort ging.

Der 2. Tag neigt sich dem Ende zu, 23.50 Uhr zeigt die Uhr in unserem 3. Hotel an. Mehrere Gläser Wein gepaart mit einem verpflichteten Guinness schwebt als wohlige Wolke im Kopf. Draußen prasselt der Regen gegen die Fenster des Landhauses. Wir sind mitten im nirgendwo am Lough Caragh. Zum Abendessen gab es Rindersteak wie ich es selten hatte, natürlich mit einer Peppercorn Sauce und etwas Gemüse aus dem Steingarten.

Irland Tag 3

Es ging früh am Morgen direkt weiter dem Ring of Kerry folgend. Mit Abstechern zu Carhergal und einer kleinen 2 stündigen Wanderpause auf dem Knights Walk. Inklusive typischen Feennwald, wichtig ist dabei niemals in die Steinkreise zu treten, Feen sind nicht unbedingt die freundlichsten Geschöpfe in Irland ;).

Nach der Wanderung folgten wir dem Wild Atlantic Way und hatten zum späten Nachmittag die Cliffs of Moher erreicht.

Unser anschließender Weg ging nach Galway, unser dortiges Hotel sollte für die nächsten 3 Tage unser Zuhause werden, von dem aus wir unsere Tagestrips starteten.

Irland 🇮🇪 Tag 4

Nach einrichten des Hotelzimmers und einem super herzhaften Frühstück mit Black Pudding, Rashers, Eiern, Beans, gebratenen Pilzen und Tomaten, ging es los.

Nächster Stopp der Killary Harbour, zum einzigen Fjord Irlands mit einer länge von ca. 16km. Am Hafen angekommen ging natürlich der Regen los, also schnell ab auf unseren Katamaran Namens Connemara Lady. An Bord gab es natürlich erstmal ein Guinness zum aufwärmen.

Während der Fahrt läuft ein Tonband ab welches einen über die geologische als auch wirtschaftliche Geschichte dieses Fjords informiert.

Auf dem Rückweg nach Galway nahmen wir noch ein wenig mehr Geschichte vom Aughnanure Castle mit. Der Tag war geprägt von Regen, Regen und Regen ☔️…

🇮🇪 5. Tag

Endlich mal ausschlafen, ruhiger angehen stand auf dem Program. Aillwee Höhle, Greifvögel, Guinness und das Portal Poulnabrone-Dolmen (3.800 v. Chr.) mussten von uns entdeckt werden.

6. Tag

Ein neuer Reise-Buddy hat sich uns angeschlossen. Überall und ich meine wirklich überall, können einem in ländlichen Gebieten Schafe begegnen. Manchmal auf einer Wiese, manchmal auf einem Felsen, auf der Straße oder auf dem Berg. Also musste uns dieses absolut seltene und typisch irische flauschige Wesen von nun an auch als Glücksbringer begleiten. Wer braucht da schon ein vierblättriges Kleeblatt.

Am 6. Tag packten wir unsere Sachen und fuhren einmal quer 🚙 durch Connemara zum Kylemore Abbey, die älteste irische Benediktinerinnenabtei, um Schokolade zu kaufen 😉.

Tag 7 auf unserem Roadtrip

Hotelwechsel in den Norden, von Furbo über Galway-Tuam-Charlestown nach Sligo. Kurze Besichtigung von Sligo Abbey und dann weiter nach Strandhill❤️.

Cocktails, Bier und Essen im Pub.

The Strand Bar, jeder der sich hierher verirrt muss dort einkehren! Für die Retro-Gamer gibt es direkt daneben eine kleine Spielhalle ;).

Generell ist das kleine irische Surfer Eldorado voller Leben.

Hallo Sonne, der erste Tag komplett ohne Regen.

Der heutige Tagestrip ging über Mullaghmore zu den Slieve League Cliffs, sie gehören mit Ihren über 600m zu den höchsten Klippen Europas.

Um zu den Klippen zu gelangen, darf man sein Auto auf dem 2. (höher liegenden) Parkplatz parken und sich dann eine Stunde lang Berg aufwärts auf den Weg zu machen. Für alle die es körperlich nicht schaffen, gibt es auch einen kostenpflichtigen Shuttlebuss. Diese fahren allerdings einen Parkplatz weiter unten ab (1.Parkplatz). Die Klippen an sich sind kostenlos, der obere Parkplatz ist allerdings kostenpflichtig.

Auf dem Rückweg nahmen wir dann noch den Glencar Wasserfall mit. Ne Menge Schafe begleiteten uns neben, auf und unter der Straße.

Den Abend verbrachten wir mit einem Essen zum Sonnenuntergang in Strandhill.

Tag 9

Zurück nach Dublin, morgen Abend geht unser Flug. Einen Pflichttermin gibt es aber am heutigen Tag, Newgrange !

Nach einer morgendlichen Strandwanderung ging es also los, Koffer packen und ab auf die irische Straße.

Führung über Newgrange, über 5.000 Jahre alt, älter als Stonehenge, älter als die ägyptischen Pyramiden, eine der weltweit bedeutendsten Megalithanlagen. Irland ältestes Ganggrab, ausgerichtet auf die Sonne mit atemberaubenden Lichtschauspiel zur Wintersonnenwende….

Es lohnt sich Karten online vorzubestellen, es kann sonst durchaus vorkommen dass alle Führungen ausgebucht sind. Man kommt nur mit einer geführten Tour auf das Gelände, es wird von der Besucheranzahl streng limitiert.

10. und letzter Tag

Es ist so weit, so wie es immer kommen muss. Der letzte Tag ist angebrochen und wir beginnen diesen bei Dublin am Velvet Beach (Portmarnock).

Erst wollten wir ins Zentrum, die Guinness Brauerei und Universität besichtigen + anschließender Stadtrundfahrt. Allerdings sollte es ja noch einen Grund geben um zurück zu kehren, somit wird Dublin beim nächsten mal abgehakt und wir verwarfen die Tagesplanung spontan. Übrigens zum ersten mal auf dieser Reise.

Den Tag verbrachten wir letztendlich mit einem stundenlangen Spaziergang im Park vom Malahide Castle und anschließend letztmaligen Besuch in einem Pub^^

The Old School 🍻🍻 auf Irland, bis zum nächsten mal!

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