Egetmann Umzug Tramin 2025

Eine besonders bunte Bauernhochzeit.

Der Egetmann-Umzug oder auch Egidmann, ist ein uralter Faschingsbrauch in Tramin (Südtirol), der alle zwei Jahre am Faschingsdienstag in ungeraden Jahren stattfindet.

Er geht auf das späte Mittelalter zurück, mit ersten Erwähnungen um 1591 und entwickelte sich aus dem Pflug- und Eggeziehen, um symbolisch den Winter zu vertreiben und Fruchtbarkeit zu fördern.

Zentrale Figur ist der Egetmann-Hansl, ein wohlhabender Bauer als Strohpuppe in Frack und Zylinder, der mit seiner Braut (einem verkleideten Mann) Hochzeit feiert.

Traditionell nehmen nur Männer aktiv am Umzug teil, dabei gibt es keine Masken außer für die 2 Bären.

Der Umzug geht mehrere Stunden durch die Traminer Gassen und endet vor dem Rathaus mit einer großen Feier. Ein lebendiges Stück Kultur und wohl mit einer der traditionellsten Umzüge weltweit.

Die wichtigsten Figuren kurz vorgestellt:

  • Schnappviecher (Wudelen) mit klappernden Maulschnappern zum Lärm gegen Wintergeister

  • Wilde Männer

  • Weißer und Grüner Bär (Winter und Frühling symbolisierend)

  • Burglen und Burgltreiber mit rußgeschwärzten Gesichtern

  • Waschweiber

  • Ratsherren

  • Hexen sowie Wagen mit Handwerkern wie Bäckern oder Fischern.

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