Halloween Kürbis-Kopf Shooting

Horror Shooting auf der Burg Gräfenstein, bewaffnet mit Kürbis, Rauch und Rechen.

Halloween-Shooting mit Kürbismaske

Passend zu Halloween ziehen die Kürbisse wieder vor die Tür – aber warum nicht mal selbst einen tragen? Genauer gesagt: einen ausgehöhlten Kürbis als Maske fürs Shooting.

Um gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, ging es für uns an eine etwas weiter entfernte Location: die alte Burgruine Gräfenstein. Dort hatte ich schon länger Drohnenaufnahmen zur goldenen Stunde geplant. Die Ruine selbst und der umliegende Pfälzerwald bieten reichlich Spots zum Spooken – mystisch, rau, perfekt für Halloween.

Die Burg Gräfenstein liegt auf 436 m Höhe, rund 2 km östlich von Merzalben – deshalb ist sie auch als Merzalber Schloss bekannt.

Die Vorbereitung: Kürbis, Messer & Mut

Für das Shooting musste natürlich ein passender Kürbis her – und zwar ein großer, denn ein ganzer Kopf will reinpassen. Beim Bauern unseres Vertrauens wurde ich fündig und nahm direkt zwei Exemplare mit. Sicher ist sicher – meine Kürbis-Schnitzkünste waren bisher eher… bescheiden.

Am Ende war die Sorge aber unbegründet: Schon der erste Versuch saß. Ich habe den Kürbis bewusst am Boden aufgeschnitten – so bleibt die typische Form erhalten, und er wirkt auf dem Kopf nicht „verkehrt herum“. Das Loch musste etwas größer und leicht nach hinten versetzt sein, damit der Kürbis bequem als Maske funktioniert.

Für das Gesicht entschied ich mich für einen kritischen Blick mit einer ordentlichen Portion Reißzähne – schließlich ist Halloween!

Da der Wetterbericht keinen Nebel versprach, planten wir mit Rauchkörpern, um dem Ganzen trotzdem eine düstere, mystische Atmosphäre zu verleihen.

Vor Ort: Wind, Frust & trotzdem Magic

Kaum in der Pfalz angekommen, war schnell klar: Drohnenaufnahmen? Keine Chance.
Es war viel zu windig – zu gefährlich, um die Drohne steigen zu lassen. Schon bei meinem ersten Besuch hatte mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also blieb der Blick aus der Luft auch diesmal aus. Alle guten Dinge sind drei – nächstes Mal klappt’s hoffentlich.

Doch auch beim eigentlichen Shooting machte uns der Wind zu schaffen. Die Rauchkörper hatten kaum Zeit, überhaupt Wirkung zu zeigen, bevor der Rauch auch schon wieder verweht war. Trotzdem: Wir machten das Beste draus, erkundeten die Burg und fanden rundherum einige coole Spots für unseren Kürbiskopf-Shoot.

Tipp aus der Praxis: Kürbismaske tragen

Wenn ihr selbst so ein Shooting plant: Achtet darauf, dass das Model eine Mütze oder ein Beanie trägt – sonst landet schnell überall Kürbis im Haar.
Ein Schal ist ebenfalls praktisch, um den Übergang zwischen Maske und Hals zu kaschieren, falls der Kürbis etwas zu hoch sitzt oder zu breit wirkt.

Viel Spaß beim Ausprobieren & Happy Halloween! 🎃

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